Allgemeine geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Tanja Schön, Zur Kalbacher Höhe 19, 60438 Frankfurt am Main, hallo@tanja-schoen.de – nachfolgend „ich“ genannt – und Unternehmerinnen im Sinne von § 14 BGB. Eine Buchung durch Verbraucherinnen (§ 13 BGB) ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ich habe ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand
Vertragsgegenstand ist die Erbringung von Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen im Bereich Strategie und digitale Produkte im Online Business sowie ggf. die Erstellung digitaler Produkte (z. B. Onlinekurse, Set-up von E-Mail-Marketing-Tools) gemäß dem jeweiligen Angebot.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf meiner Website bzw. aus dem individuell erstellten Angebot.
Der Zugang zu digitalen Inhalten erfolgt über die Plattform „ablefy“ (vormals Elopage). Der Kunde erhält personalisierte Zugangsdaten. Die Plattform kann Wartungszeiten oder Systemausfälle haben. Ich hafte nicht für Ausfälle, die durch Dritte verursacht werden.
Bei Set-up-Leistungen wie dem technischen Aufbau von E-Mail-Marketing-Funnels oder Kursplattformen handelt es sich um werkvertragliche Leistungen im Sinne von § 631 BGB, bei denen ein konkreter Arbeitserfolg geschuldet ist (z. B. funktionsfähige Automationen gemäß Briefing).
3. Leistungserbringung
Die Leistungen werden persönlich oder online erbracht, abhängig vom gebuchten Angebot.
Es handelt sich grundsätzlich um Beratungs- und Unterstützungsleistungen, bei denen kein bestimmter Erfolg geschuldet wird. Nur im Ausnahmefall, insbesondere bei der Erstellung von Onlinekursen oder Set-ups, kann ein Werkerfolg geschuldet sein.
Inhalte und Formate meiner Leistungen können geringfügigen Änderungen unterliegen, sofern der Gesamtcharakter der Leistung nicht wesentlich verändert wird.
4. Abgrenzung zum Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG)
Meine Leistungen sind ausdrücklich nicht auf die Vermittlung von Wissen im Sinne des FernUSG ausgerichtet, sondern auf individuelle Beratung und Unterstützung.
Eine Lernerfolgskontrolle findet nicht statt und ist auch nicht geschuldet. Es werden keine Prüfungen, Tests oder Zertifikate angeboten oder vergeben.
Die Live-Calls und persönlichen Beratungen stellen den Schwerpunkt des Angebots dar und übersteigen den Umfang etwaiger asynchroner Inhalte deutlich. Der synchrone, interaktive Teil überwiegt.
Die Teilnahme an den Angeboten begründet keinen Anspruch auf einen staatlich anerkannten Abschluss oder ein Zertifikat.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle erforderlichen Mitwirkungsleistungen rechtzeitig und vollständig zu erbringen, insbesondere notwendige Informationen bereitzustellen und vereinbarte Termine einzuhalten.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann dies die Leistungserbringung und etwaige Fristen beeinflussen. In diesem Fall hafte ich nicht für Verzögerungen oder Leistungsminderungen.
Bei der Erstellung technischer Setups (z. B. E-Mail-Marketing, Kursplattform) ist der Kunde verpflichtet, alle erforderlichen Zugangsdaten, Materialien (z. B. Texte, Bilder) sowie inhaltliche Freigaben zeitgerecht bereitzustellen. Die Fristen zur Bereitstellung werden im jeweiligen Angebot oder Projektplan konkret vereinbart. Verzögerungen durch verspätete Mitwirkung führen nicht zu einer Verlängerung von Fristen oder einer Minderung der Vergütung.
6. Zahlung und Verzug
Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und ist, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Rechnungsstellung fällig.
Akzeptierte Zahlungsmethoden: PayPal, Banküberweisung, Kreditkarte sowie Zahlung über Ablefy (vormals Elopage).
Bei vereinbarter Ratenzahlung ist die erste Rate sofort fällig, weitere Raten zu den vereinbarten Zeitpunkten.
Gerät der Kunde in Verzug, bin ich berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. sowie Mahngebühren in Höhe von 5,00 € je Mahnung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug kann ich die Leistung bis zur vollständigen Zahlung verweigern oder den Vertrag fristlos kündigen.
Die Leistungserbringung beginnt erst nach vollständigem Zahlungseingang. Erfolgt der Zahlungseingang nicht spätestens 7 Tage nach Rechnungsstellung, behalte ich mir das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall entfällt der Leistungsanspruch des Kunden. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend bei verspätetem Zahlungseingang. Eine erneute Terminvergabe erfolgt nur nach Verfügbarkeit.
Bei gebuchten Stundenpaketen erfolgt die Abrechnung in 15-Minuten-Einheiten. Die Abrechnung basiert auf tatsächlich angefallenem Aufwand, der jeweils dokumentiert wird. Die Pakete sind im Voraus zu bezahlen.
Stundenpakete haben eine Gültigkeit von 3 Monaten ab vereinbartem Projektstart. Nicht in Anspruch genommene Stunden verfallen nach Ablauf dieses Zeitraums ersatzlos. Eine Rückerstattung nicht genutzter Leistungen erfolgt nicht. Der Projektstart wird im Angebot oder per E-Mail individuell festgelegt.
7. Gewährleistung
Für Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen wird kein bestimmter Erfolg geschuldet. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte ausschließlich dort, wo Werkvertragsrecht Anwendung findet, insbesondere bei der Erstellung von Onlinekursen oder Set-ups.
Im Rahmen des Werkvertragsrechts steht mir das Recht auf mehrere Nachbesserungsversuche zu, sofern eine Leistung mangelhaft ist.
Schadensersatzansprüche sind im B2B-Verhältnis weitgehend ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
8. Haftung und Verjährung
Ich hafte unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist meine Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für Datenverluste oder die Verfügbarkeit des Internets ist ausgeschlossen.
Schadensersatzansprüche verjähren innerhalb eines Jahres ab gesetzlichem Verjährungsbeginn, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vor.
9. Vertraulichkeit und geistiges Eigentum
Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle nicht öffentlichen Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit offengelegt werden. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende, es sei denn, eine Offenlegung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Alle im Rahmen der Leistung erstellten Unterlagen (z. B. Worksheets, Videos, Kursmaterialien) bleiben mein ausschließliches Eigentum. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für den persönlichen Gebrauch. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist untersagt.
Die Zugriffsdauer auf digitale Inhalte wird im jeweiligen Angebot individuell vereinbart.
Ein dauerhafter oder lebenslanger Zugang ist nicht geschuldet.
Stand:08/2025